Februar 2015

  • "Field Guide" and "Checklist" of the Flora of Afghanistan launched in Kabul. A project by M. Daud Rafiqpoor within "Biodiversity in Change" - Nees Institute for Biodiversity of Plants, University of Bonn.

Januar 2015

  •  Barthlott, W., Burstedde, K., Geffert, L., Ibisch, P.L., Korotkova, N., Miebach, A., Rafiqpoor, M.D., Stein, A. & Mutke, J. (2015): Biogeography and Biodiversity of Cacti. - Schumannia 7, pp. 1-205, ISSN 1437-2517

November 2014

  • Salvinia-Effekt im Bericht über das Bionicum in Nürnberg vorgestellt.

Oktober 2014

  • Der 7.Bionik Kongress Bremen fand am 24. und 25. Oktober statt. Die Arbeitsgruppe Biodiversität und Bionik des Nees-Institutes der Universität Bonn war mit drei Beiträgen vertreten. Matthias Mail stellte mit „Bio-inspired drag reduction: An air cover may help ships to save fuel” den aktuellen Stand der Arbeiten zu lufthaltenden Oberflächen vor. Birte Böhnlein präsentierte mit „Air retaining surfaces – drag reduction inspired by the water bug Notonecta“ Ergebnisse aus den Arbeiten zum Rückenschwimmer. Am Poster „Fog collecting structures based on plant surface architectures: barbed structure a key factor to enhance fog collection efficiency“ stellte Md. A. K. Azad das Projekt Moisture Harveting vor.

  • Vortrag beim KNMF User’s Meeting in Karlsruhe. Beim User-Treffen der Karlsruhe-Nano-and-Mico-Facility am 13. und 14. Oktober war die Arbeitsgruppe Biodiversität und Bionik des Nees-Instituts durch einen Beitrag von Wilhelm Barthlott und Matthias Mail zum Thema „Learning from biological surfaces: From the Lotus- to the Salvinia-Effect“ vertreten.

Juli 2014

  • Kurzvorstellung des ARES(Air Retaining Surfaces)-Projekts auf der Homepage des Umweltbundesamtes.

  • Lufthaltende Oberflächen bei Galileo. Am 14.07. berichtete der Fernsehsender „Pro7“ in der Sendung „Galileo“ unter der Rubrik „Copy Paste“ über die Bonner Arbeiten zu lufthaltenden Oberflächen.

  • ICMCF Konferenz in Singapur. Vom 06. bis 10. Juli fand die “International Conference on Marine Corrosion and Fouling” (ICMCF) in Singapur statt. Hier nahm Birte Böhnlein mit einem Poster “Biomimetic air retaining surfaces for drag reduction, corrosion and fouling” teil.

Mai 2014

  • Bionik - Von der Natur lernen. Unter diesem Titel erscheint das Heft Nr. 62 (2. Quartal 2014) "Grundschule Sachunterricht" beim Friedrich-Verlag. Die Ausgabe mit den zugehörigen Beilagen geht ausführlich auf die Vermittlung der Bionik, speziell des Themas Lotus-Effekt, in Grundschulen ein.

April 2014

  • Hannover Messe 2014. Auf der größten Industriemesse der Welt war der Salvinia-Effekt zwei mal vertreten. Auf dem Stand der Wissenschaftsregion Bonn (Flyer: Deutsch oder English) und dem Stand von BIOKON (Flyer: Deutsch oder English). Im Rahmen des Technologieforums hält Dipl.-Phys. Matthias Mail einen Vortrag zum Thema "Schiffe sparen Öl durch Bionik: eine Lufthülle zur Reibungsreduktion nach biologischem Vorbild".

März 2014

  • Ranga Yogeshwar erhält den Meridian-Filmpreis. Der Wissenschafts-Journalist Ranga Yogeshwar, der über die Bonner Arbeiten zum Lotus-Effekt und Salvinia-Effekt seit 1992 berichtete, erhält am 15.03.2014 den Meridian-Filmpreis. Die Laudatio Ranga Yogeshwar bei der Festveranstaltung in Görlitz hält Wilhelm Barthlott.

  • Bioinspired Materials Kongress der DGM in Potsdam. Vom 18. – 21. März veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM) in Potsdam eine Konferenz unter dem Titel „Bio-inspired Materials“. Unsere Arbeitsgruppe war hier mit zwei Postern zu Luft haltenden Oberflächen vertreten. Birte Böhnlein stellte auf ihrem Postere “ARES – Biomimetic air retaining surfaces under water” den aktuellen Stand unserer Arbeiten an Luft haltenden Oberflächen sowie unser Projekt ARES vor. Matthias Mail präsentierte unter dem Titel „The air retaining surface of the water bug Notonecta glauca” die Ergebnisse der Untersuchungen am Rückenschwimmer.

  • Salvinia-Effekt im Fernsehprogramm der Deutschen Welle: Am 23.März  im Wissenschaftsmagazin „Projekt Zukunft“ unter dem Titel „Das Geheimnis des Südamerikanischen Schwimmfarns“.

November 2013

  • Der Biodiversitätspreis 2013 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz geht an Frau Sarah Schnurr für ihre Masterarbeit “Distribution of selected Munnopsidae (Crusta-cea, Isopoda, Asellota) species around Iceland linked to long-term oceanographic data”.

  • Das BION Biodiversitätsnetzwerk Bonn an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn beginnt - gemeinsam mit über 40 Partnerorganisationen - seine Arbeit (Projektleiter M. Weigend und W. Barthlott). Gefördert vom Bundesumweltministerium und der Bundesamt (BfN) für Naturschutz ist für Oktober 2014 eine große Biodiversitätskonferenz im Wissenschaftszentrum Bonn eingeplant. (Pressemitteilung der Universität Bonn)

  • ARES – BMBF: Beginn des VIP-Projekts ARES (Air Retaining Surfaces) - Permanent Luft haltende Schiffsbeschichtungen nach biologischem Vorbild zur Reibungsreduktion: vom Konzept zur Technologie. Gefördert durch das BMBF; Antragsteller Prof. Dr. Wilhelm Barth-lott, Prof. Dr. Thomas Schimmel (KIT; Karlsruhe) und Prof. Dr. Alfred Leder (Lehrstuhl Strömungsmechanik; Universität Rostock).

  • Eröffnung der Bionik-Ausstellung im Technoseum in Mannheim. Unter den Exponaten, der auf 10 Jahre angelegten Dauerausstellung, wird der „Salvinia-Effekt - Luft haltende Schiffsbe-schichtungen nach biologischem Vorbild zur Reibungsreduktion“ gezeigt.

Oktober 2013

  • BonnSoir - Das Mittelstandsnetzwerk in der Region Bonn-Rhein-Sieg. Im Rahmen eines Un-ternehmer-Treffens hält W. Barthlott einen Vortrag mit dem Titel „ Was Unternehmen von der Natur lernen können“.

  • Den diesjährigen Wilhelm-Lauer-Preis erhält am 04. Oktober 2013 auf dem Geographen Tag in Passau Frau Dr. Juliane Dame für Ihre Dissertation mit dem Titel „Ernährungssicherung im Hochgebirge"

August 2013

  • Sauber für immer“ - in der Samstagsausgabe vom 31. August erscheint in „DIE WELT“ ein Artikel zu selbstreinigenden Oberflächen („Lotus-Effekt“) und ihre technische Anwendung.

Juni 2013

  • Eröffnung des „Universitätsmuseum Bonn“ am 26. Juni 2013 im Hauptgebäude (Regina-Pacis-Weg 1) mit einem Beitrag zum Lotus-Effekt..

November 2012

  • Der Biodiversitätspreis 2012 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz geht an Frau Lina Samira Meiling (geb. Mathar) für ihre Diplomarbeit „Globale räumliche Muster der Biodiversität im Vergleich zu Mustern der Sprachvielfalt".

  • Der diesjährige Wilhelm-Lauer-Preis geht an Herrn Dr. Joachim Schmidt für seine Disserta-tion „Biogeographisch-phylogenetische Untersuchungen an Hochgebirgs-Laufkäfern – Ein Beitrag zur Umweltgeschichte des Himalaya-Tibet Orogens“; überreicht bei der Jahrestagung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Juli 2012

  • DIE WELT Online“ vom 09.07.2012 eröffnet mit einem Artikel über Neue Technologien zum Salvinia-Effekt.

Juni 2012

  • 20 JAHRE LOTUS-EFFEKT: Im Juni 1992 (siehe Eintrag) erschienen unsere ersten Analysen zur Selbstreinigung der Blätter von Nelumbo und der Begriff "Lotus-Effekt" wurde geboren und publiziert. Das Phänomen der Selbstreinigung superhydrophober Blätter hatten wir aller-dings schon 1977 durch Untersuchungen an Kapuzinerkresse, Kohl und Schilf beschrieben - der Lotus-Effekt ist damit schon 35 Jahre alt.

  • Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue, Berlin. Auf Einladung des Bundespräsi-denten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) präsentieren etwa 200 Unterneh-men, Institutionen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Initiativen Ihre Produkte und Pro-jekte aus Umwelttechnik, Forschung und Bildung sowie Naturschutz. Schwerpunkt ist der ef-fiziente und nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Vortrag von W. Barthlott (6. Juni).

April 2012

Januar 2012

  • Bionik-Symposium „Lernen von der Natur“ an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Wissenschaftler aus Natur- und Ingenieurwissenschaften stellen industrielle Umsetzungen, Forschungsergebnisse und Perspektiven der Bionik vor.

November 2011

  • Der Biodiversitätspreis 2011 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz geht an Frau Franca Marian für ihre Diplomarbeit.

September 2011

  • Besuch des türkischen Staatspräsidenten Gül und des deutschen Bundespräsidenten Wulff bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück. Als Träger des Deutschen Umweltpreises der DBU präsentierte W. Barthlott die Arbeiten über den Lotus-Effekt.

  • Preisverleihung des Medienwettbewerbs „Jugend filmt Bionik“ im Deutschen Museum München. Den Ersten Preis gewannen Schüler des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht bei Oldenburg mit Ihrem Film „Salvinia-Effekt“. Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Wettbewerb soll Schüler und Jugendliche für die Wissenschaften begeistern.

August 2011

  • Konzeption BION (Biodiversitätsnetzwerk Bonn) durch Prof. Walter Erdelen (Assistant Di-rector-General for Natural Sciences der UNESCO Paris) und Wilhelm Barthlott (vgl. Eintrag November 2013)

Juli 2011

April 2011

  • Hannover-Messe 2011. Die Bionik-Kompetenz-Netzes BIOKON ist mit einem Stand vertre-ten. Mit einem Exponat wird Das Projekt zur biomimetischen Reibungsreduktion vertreten sein.

März 2011

  • "International Industrial Convention on Biomimetics 2011" in Berlin (16.-17. März). Plenarvortrag W. Barthlott "Selfcleaning and friction-reduction – biomimetic superhydrophobic surfaces and their industrial applications". Das BIONA Forschungsvorhaben "Unter Wasser Luft haltende Schiffsbeschichtungen nach biologischem Vorbild" wird auf einem Stand prä-sentiert werden.

Februar 2011

  • Die „Welt Kompakt“ vom 21.02.2011 berichtet über selbstreinigende und unter Wasser Luft haltende Oberflächen. Der Artikel entstand im Rahmen des mit dem "M-Days App-Award 2011" ausgezeichneten iPad-Apps "Kraftwerk D".

November 2010

  • Der Biodiversitätspreis 2010 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz geht an Herrn Dr. Sié Sylvestre Da für seine Dissertation „Räumliche Muster der Pflanzendiversi-tät entlang eines klimatischen Gradienten von der Küste Westafrikas bis in den Sahel“.

Juli 2010

  • Erfolgreicher Abschluss des BMBF-Projektes „BIOTA West Africa“ im Verbund mit mehreren Institutionen. Forschungsschwerpunkt in Bonn „The contemporary status of biodiversity in West Africa and concepts for its sustainable conservation“, Leitung: W. Barthlott.

  • In Biofutur 312, Juli-August 2010 erscheint der Beitrag „Bien en sec dans sa bulle“ zum Salvinia-Effekt und Lotus-Effekt.

Juni 2010

  • Geisteswissenschaft im Dialog „Forschen im Einklang mit der Natur? Chancen und Risiken der Bionik". Podiumsdiskussion am Mittwoch, den 16. Juni 2010 im Kunstmuseum Bonn. Gesprächspartner sind Prof. Dr. Wilhelm Barthlott, Universität Bonn „Artenvielfalt und technische Innovationen“, Prof. Dr. Dr. Mathias Gutmann, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) „Bionik und technische Biologie: methodische, methodologische und ethische Perspektive“, Prof. Dr. Arnim von Gleich, Universität Bremen „Lernen von der Natur? Zu Möglichkeiten und Grenzen einer leitbildorientierten Technikgestaltung“ und Prof. Dr. Antonia Kesel, Hochschule Bremen „Chancen und Grenzen im interdisziplinären Cross-Over“.

Mai 2010

  • Bionische Beschichtung hilft Schiffen, Sprit zu sparen. Basierend auf den in Bonn seit 1992 in drei BMBF-Projekten durchgeführten Arbeiten zu lufthaltenden Oberflächen für Unterwasser-Anwendungen erscheint die gemeinsamen Publikation der Arbeitsgruppen Bonn, Rostock und Karlsruhe, die Analyse der überaus komplizierten Prinzips der permanenten Lufthaltung des SchwimmfarenesSalvinia und der Begriff "Salvinia-Effekt" wird publiziert. Wilhelm Barthlott, Thomas Schimmel, Sabine Wiersch, Kerstin Koch,Brede, Matthias Barczewski, Stefan Walheim, Aaron Weis, Anke Kaltenmaier, Alfred Leder, Holger F. Bohn. (2010): The Salvinia paradox: Superhydrophobic surfaces with hydrophilic pins for air-retention under water. Advanced Materials 22: 1-4 [doi: 10.1002/adma.200904411]

  • „Secrets de Plantes“ - Lotus-Effekt und die Geheimnisse der Natur (Arte). Vierteilige Serie zum Jahr der Biodiversität bei Arte. Ein Teil beschäftigt sich beinahe ausschließlich mit Lotus und den in Bonn durchgeführten Arbeiten von Wilhelm Barthlott und seiner Arbeitsgruppe. Unter dem Titel „Le Lotus, de la spiritualité à l´hypertechnologie“ (Lotus-, von der Esoterik zur Hochtechnologie) läuft der Beitrag am Freitag, den 21. Mai 2010 auf Arte. Die Premiere fand am Mittwoch, den 14. April 2010 im Muséum National d´Histoirenaturelle in Paris statt. 

November 2009

  • Der Biodiversitätspreis 2009 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz geht an Frau Verena Eißfeller für ihre Diplomarbeite „Dichte, Diversität und Geschlechterverhältnis von Oribatiden in Bergregenwäldern unterschiedlicher Höhe (Süd-Ecuador)“.

August 2009

  • Blütenrein dank Lotus-Effekt - Häuser sind nach einem Regen blitzsauber. Ketchup klebt nicht mehr an Hemden und Hosen. Kein Traum - Nanotechniker arbeiten tatsächlich an der Entwicklung selbstreinigender Materialien. Vorbild für die High-Tech-Chemie ist mal wieder die Natur.“ (Zitat Spiegel). – „SPIEGEL ONLINE“ und „Spektrum der Wissenschaft“ berichten über selbstreinigende Materialien.

April 2009

  • Superhydrophile und superoleophile Blattoberflächen – Cover Story von “Functional Plant Biology”. Auf Blattoberflächen der tropischen Pflanze Ruelliadevosiana (Acanthaceae) werden Wasser- und Öltropfen in weniger als 0,3 Sekunden zu dünnen Filmen ausgezogen. Koch, K., Blecher, I.C., König, G., Kehraus, S. & Barthlott, W. (2009): The superhydrophilic and superoleophilic leaf surface of Ruelliadevosiana (Acanthaceae): a biological model for spreading of water and oil on surfaces. Functional Plant Biology, 36, 339-350.

  • Graduiertenkolleg Bionik. Das DFG-Graduiertenkolleg der Universität Bonn beschäftigt sich mit einem zukunftsträchtigen Forschungsgebiet zwischen Biologie und Technik. Anhand biologischer Vorbilder suchen wir innovative Lösungen für aktuelle, technologische Probleme. Hierbei dient die Natur als Ideengeber, um neue Antworten auf technische Fragen zu geben und so letztendlich Technik, Mensch und Umwelt näher zusammenzubringen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich Forscher aus Biologie und Technik zusammengetan, um eine Gruppe von international angeworbenen Promovierenden als “Bionik-Graduates“ transdisziplinär auszubilden und so die Nachteile der Spezialisierung in etablierten Universitäts-Studiengängen zu überwinden. In 11 Projekten an der Universität Bonn, der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich werden Doktorandinnen und Doktoranden bionische Lösungsansätze für spezifische, technologische Herausforderungen unserer Zeit entwickeln. 

Dezember 2008

  • Replikation biologischer Oberflächen unter den top fünf Publikationen des Journals „Bioinspiration and Biomimetics“ Eine präzise und kostengünstige Replikationstechnik zur Übertragung pflanzlicher Oberflächenstrukturen wurde im Nees-Institut entwickelt Sie ermöglicht eine schnelle Vervielfältigung selbst komplexester Oberflächenstrukturen und damit die gezielte Untersuchung strukturbedingter Oberflächenphänomene, wie Adhäsion oder Benetzung. Kerstin Koch, Anna Julia Schulte, Angelika Fischer, Stanislav N Gorb and Wilhelm Barthlott (2008): A fast and low-cost replication technique for nano- and high aspect ratio structures of biological and artificial surfaces. Bioinsp. Biomim. 3 (4) 046002 (10pp) [doi10.1088/1748-3182/3/4/046002]

  • "Professor des Jahres 2008" – Wegbereiter für Karrieren. Wilhelm Barthlott erhält den Preis von UNICUM Beruf verliehen.

  • Übersichtartikelzum Lotus-Effekt® – B. Karthick and Ramesh Maheshwari, Lotus-Inspired Nanotechnology Applications - The Indian Academy of Sciences, Resonance 2008, Journal of Science education.

  • "BIONA - Bionische Innovationen für nachhaltige Produkte und Technologien" – Forschungsprojekt am Nees-Institut im Rahmen der BMBF Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in seinem Begleitvorhaben BIONA das Projekt: "Reibungsreduzierende Luft haltende Schiffsbeschichtungen nach biologischem Vorbild", welches in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Strömungsmechanik (Universität Rostock) und Industriepartnern umgesetzt wird, bewilligt. Ziel dieses bionischen Vorhabens ist es, eine strukturierte Beschichtung für maritime Systeme nach dem Vorbild der Natur (z. B. Salvinia, Notonecta, Ancylometes) zu entwickeln, die dauerhaft in der Lage ist, eine Luftschicht unter Wasser zu halten. In enger Zusammenarbeit mit den Industriepartnern soll ein Prototyp, einer unter Wasser Luft haltenden Schiffsbeschichtung nach dem Vorbild der Natur entwickelt werden.

November 2008

  • Der Biodiversitätspreis 2008 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz geht an Herrn Dr. Jan Henning Sommer für seine Dissertation „Plant diversity and future climate change – Macroecological Analyses of African and Global Species Distribution“.

Oktober 2008

  • Bionik-Workshop „Bionik - Die Evolution als Ingenieur“ bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, 24. Oktober 2008.

  • Die Zeitschrift „CICERO“ (Magazin für Politische Kultur) stellt in ihrer Oktober-Ausgabe „Deutschlands wichtigste Vordenker“ in einem Ranking vor. Zu den 40 wichtigsten Naturwissenschaftlern der Bundesrepublik Deutschland wird Wilhelm Barthlott (Bonn) gezählt.

August 2008

  • Peter Forbes berichtet in „SCIENTIFIC AMERICAN“ über „Self-Cleaning Materials“und gibt einen Übersicht zum aktuellen Stand der technischen Übertragung der Selbstreinigung und zum Lotus-Effect®.

Mai 2008

  • COP9:NeuntesTreffen der „Conference of the Parties“ der Convention on Biological Diversity (CBD), 19.-30. Mai 2008 in Bonn.PreCOP9-Treffen:„Biodiversity Research - Safeguarding the Future“, 12.-16. Mai 2008 in Bonn. Unter dem Titel „Nature as a modelfortechnicalapplicationsandinnovations“, findet am 14. Mai zum ersten Mal in diesem Rahmen ein Bionik-Workshop – organisiert von W. Barthlott – statt.

April 2008

  • Bionik-Wirtschaftsforum der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück, 8. - 9. April 2008.

  • Bionik-Artikel „Biomimetics - Design by Nature“ im US „National Geographic“ mit Abschnitt zum Lotus-Effect®

  • Hannover-Messe 2008. Die Hannover-Messe gilt als wichtigste Plattform für technische Innovationen. Die Universität Bonn ist in Halle 2, Stand 39 vertreten, der Bionik-Stand befindet sich in Halle 2, Stand 46.

Februar 2008

  • Der Salvinia-Effekt, also das Prinzip dauerhaft unter Wasser lufthaltender superhydrophober Oberflächen mit hydrophilen Inseln zur Reibungsreduktion (z.B. bei Schiffen) ist zum Patent angemeldet (IPC: 32B5/00) und gleichzeitig wird Salvinia "R" als Marke registriert.

Dezember 2007

  • Funkktionsprinzip des Salvinia mit hydrophilen Inseln auf einer superhydrophoben Oberfläche (Salvinia-Effekt) ist weitgehend aufgeklärt; erste technische Prototypen werden getestet.

November 2007

  • Der Biodiversitätspreis 2007 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz geht an Herrn Lennart Wolfgang Pyritz für seine Diplomarbeit „Effects of forest fragmentation on diversity and abundance of birds and primates in tropical deciduous forests of departamento de Santa Cruz, Bolivia“.

September 2007

  • Zum Abschluss der 2002 bis 2007 in der Arbeitsgruppe Barthlott durchgeführten BMBF-Projekte (Lufthaltende Oberflächen für Unterwasseranwendungen Förderkennzeichen PTJ-BIO/311965) an Salvinia, Rückenschwimmer, Wasserspinne und anderen Arten laufen im September 2007 zwei Versuchsschiffe am Development Centre for Ship Technology DST (Duisburg). Der erste Versuch erzielt bereits eine Reibungsreduktion von über 10%. Das bedeutendste Ergebnis dieses Projektes ist die Entdeckung des Salvinia-Effektes (vgl. Einträge Februar 2008 und Mai 2010)

Juli 2007

  • Dritte Phase des BMBF-Projektes „BIOTA West Africa“ im Verbund mit mehreren Institutionen. Forschungsschwerpunkt in Bonn „The contemporary status of biodiversity in West Africa and concepts for its sustainable conservation“, Leitung: W. Barthlott.

April 2007

  • Der Salvinia-Effekt wird erstmals nach dem Lotus-Effekt auf der Hannover-Messe vom 16.-20. April 2007 vorgestellt. Unser Informationsblatt zum Schwimmfarn Salvinia und anderen Organismen zeigt  die Haupt-Anwendungen in der  Schifffahrt zu einer dramatischen Reibungsreduktion (Reduktion des Ölverbrauches und  damit auch der CO2-Emission) und gleichzeitig zur Vermeidung der Ansiedlung von Mikroorganismen an Schiffsrümpfen (Antifouling). Die Ergebnisse sind Teil des am Nees-Institut der Universität Bonn 2002-2007 durchgeführten vom BMBF geförderten Projektes "Superhydrophobe biologische Grenzflächen - ein mögliches Potential für hydrodynamische technische Innovationen"

November 2006

  • Der Biodiversitätspreis 2006 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Frau Claudia Koch für ihre Diplomarbeit „Biodiversität der Amphibien- und Reptilienfauna in den Trockenwäldern der Neotropis am Beispiel von Nordperu“.

  • Vorstellung von Lotus-Effect® auf der Messe für das Nano-Business „NanoSolutions“, 28. - 30. November auf der Expo XXI in Köln.

  • Prämierung des Hochschulwettbewerb „Patente Erfinder“ von Provendis und Patentverbund der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen am 23. November in Mülheim an der Ruhr. Der Innovationsminister Pinkwart verleiht Wilhelm Barthlott, Zdenek Cerman und Boris Striffler für die Entwicklung einer unter Wasser unbenetzbaren Oberfläche („Dry in theWater: The Superhydrophobic Water Fern Salvinia – a Model for Biomimetic Surfaces“) den Ersten Preis für die beste Hochschulerfindung. Die Arbeiten wurden an der Wasserspinne Ancyclometes durchgeführt und resultierten ab 2008 in der Entdeckung des Salvinia-Effektes.

  • 10 Jahre Deutscher Zukunftspreis: Das ZDF forscht am 22. November nach, was aus Nominierten und Preisträgern geworden ist. Im Interview W. Barthlott und der Lotus-Effect®.

  • „Inspiration Natur - Patentwerkstatt Bionik“ - Die Deutsche Bundestiftung Umwelt eröffnet am 05. November 2006 im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) eine interaktive Wanderausstellung zum Schwerpunkt „Bionik“. Der Lotus-Effect®, ein herausragendes Beispiel für technische Innovation, wird vorgestellt.

Oktober 2006

  • Das Institute of Nanotechnology (Stirling University Innovation Park, Stirling / UK) veranstaltet am 11. und 12. Oktober an der Royal Society in London die Konferenz „New Technologies and Smart Textiles forIndustry and Fashion“.(Vortrag W. Barthlott: “Lotus-Effect®: Biomimetic super-hydropphobic surfaces and their application”).

September 2006

  • Trocken unter Wasser - dauerhaft unbenetzbare Textilien bei „Quarks & Co“. Wie es die Sumpfjagdspinne schafft, trocken zu bleiben, und was wir von ihr für die Technik lernen können, präsentiert RangaYogeshwar am 26.09.2006 im WDR. Diese Arbeiten führten ab 2008 zur Entdeckung des Salvinia-Effektes.

August 2006

  • „Deutsche Stars - 50 Innovationen, die jeder kennen sollte“ die Initiative „Partner für Innovation“ stellt 50 weltbewegende Innovationen aus Deutschland vor, unter anderen den Lotus-Effect®.

  • Tag der offenen Tür beim BMBF: den Lotus-Effect® hautnah erleben kann man vom 26. bis zum 27.08.2006 in Berlin.

Juli 2006

  • Die 12. Internationale Sommerakademie der DBU in Zusammenarbeit mit BIOKON findet vom 2. - 7.7.2006 in Ostritz (Sachsen) unter dem Titel „Bionik und Nachhaltigkeit – Lernen von der Natur“ statt. 

Mai 2006

  • ThyssenKrupp stellt den zweiten Ideenpark vom 20. - 28. Mai 2006 auf dem EXPO-Gelände in Hannover vor. Bei der Technik-Erlebnisausstellung unter dem Motto „Technik entdecken. Zukunft gestalten“ dreht sich alles um Innovationen. Auch der Lotus-Effect® wird von Ranga Yogeshwar und Wilhelm Barthlott vorgestellt.

  • Vom 10. - 12. Mai 2006 findet an der Georgia Tech University, USA das„International Symposium forBiologically-inspired Design and Engineering” statt, an dem die Bonner Arbeitsgruppe mit Prof. Christoph Neinhuis mit einem Vortrag über den Lotus-Effect® vertreten ist.

  • „Die große Show der Naturwunder“: am 4. Mai wird in der ARD die erste Folge ausgestrahlt. Frank Elstner und RangaYogeshwar präsentieren faszinierende Phänomene der Natur, die als Vorbild für geniale Entwicklungen in der Technik dienen. Mit dabei: der Lotus-Effect®.

 

April 2006

  • Hannover-Messe 2006. Die Hannover-Messe 2006 (24. - 28. April) präsentiert die Leitmesse für den Innovationsmarkt Forschung und Entwicklung „Research & Technology“ in Halle 2. Der Lotus-Effect® wird bei den Stand „Bionik“ und bei der Strukturförderungsgesellschaft Bonn Rhein/Sieg Ahrweiler - SFG präsentiert.

März 2006

  • Auf dem „1. Internationalen Bionik-Kongress für das Top-Management – Bionik mehr Natur wagen“ vom 9.-10. März 2006 in Interlaken – veranstaltet vom Malik Management Zentrum St. Gallen - werden neue Denkweisen, Methoden und Leitlinien zur Lösung komplexer Probleme im Management vorgestellt. W. Barthlott referiert über den Lotus-Effekt.

  • Das erste Patent zur Herstellung biomimetischer unter Wasser lufthaltender Oberflächen ist angemeldet (IPC: D=3D15/=4, D06M23/08)

  • „Innovationsmotor Natur“ - vom 1. bis 2. März 2006 findet in Berlin der Industriekongress Bionik 2006 statt. Initiiert vom BIOKON und dem BMBF werden hier die Themen Smart Materials, Oberflächen und Grenzflächen, Strömungsdynamik, Biomechatronik vorgestellt.

Februar 2006

  • „Faszination Bionik – Die Intelligenz der Schöpfung“ (Hrsg. K.G.Blüchel, F.Malik) zeigt in prachtvollen Bildern, wie die Natur als Vorbild für Innovationen in Wirtschaft und Technik fungiert. In einem Kapitel zeigen Wilhelm Barthlott und Zdenek Cerman „Biologische Oberflächen und ihr technisches Potential“.

November 2005

  • Der Biodiversitätspreis 2005 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Frau Dr. Judith Rothenbücher für ihre Dissertation „The impact of mowing and flooding on diversity of arthropods in floodplain grassland habitats of the lower Oder Valley National Park, Germany“.

  • Peter Forbes (2005): „The Gecko’s Foot“(Verlag Fourth Estate, London). Als hervorragendes Beispiel für eine gelungene technische Umsetzung werden darin die Arbeiten an selbstreinigenden Oberflächen (Lotus-Effect®) sehr ausführlich dargestellt. Der Autor hatte für seine Recherchen mehrere Tage die Arbeitsgruppe in Bonn besucht.

Juni 2005

  • Eine Fallstudie zur wirtschaftlichen Umsetzung des Lotus-Effektes erscheint am Conservatoire National des Art et Métiers in Paris (Ann Huguet: Etude des cas sur la peinture Lotusan basée sur le Lotus-Effect®).

April 2005

  • Umweltministerin Bärbel Höhn (NRW) kommt am 13. April zu einem Besuch von W. Barthlott an die Universität Bonn. Bei dem mehrstündigen Aufenthalt informiert sie sich über die Biodiversitäts-Projekte am Botanischen Garten und die Bionik-Arbeiten an Lotus, Salvinia und anderen superhydrophoben Oberflächen.

März 2005

  • „Brand eins“ bringt in der März-Ausgabe unter dem Titel „Technik aus der Natur“ einen Beitrag zum Lotus-Effekt. 

  • Die Weltausstellung EXPO 2005 in Aichi (Japan) wird eröffnet. Der Deutsche Pavillion "bionics" steht unter dem Zeichen der Bionik. Der zentrale Raum des Deutschen Pavillons ist dem Thema "Lotus-Effekt - selbstreinigende Oberflächen" gewidmet und findet beim Publikum und den Medien eine hohe Resonanz.

  • Verleihung des Innovationspreises „Bionik – Innovationen aus der Natur“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 7. - 8. März 2005 in Berlin an Wilhelm Barthlott und Zdenek Cerman für die Entwicklung eines wasserabstoßenden Stoffes.

November 2004

  • Scientist in Residence der Universität Duisburg-Essen. Am 24. und 25. November war W. Barthlott als „Scientist in Residence” zu Gast an der Universität Duisburg-Essen. Bei der Veranstaltung im Essener Audimax, bei der Landes-Umweltministerin Bärbel Höhn das Grußwort sprach, referierte Barthlott über den Lotus-Effekt. 

  • Der Biodiversitätspreis 2004 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Herrn Dr. Kai Müller für seine Dissertation „Eine phylogenetische Analyse der Lentibulariaceae basierend auf Sequenzen des Chloroplasten-Gens matK und angrenzender nicht-kodierender Abschnitte“.

Juli 2004

  • Zweite Phase des BMBF-Projektes „BIOTA West Africa“ im Verbund mit mehreren Institutionen. Forschungsschwerpunkt in Bonn „The contemporary status of biodiversity in West Africa and concepts for its sustainable conservation“, Leitung: W. Barthlott.

Juni 2004

  • Das Vorhaben BIOKONBionikkompetenznetzwerk (siehe Eintrag Juli 2001) des BMBF tritt an der Universität Bonn in eine zweite Förderphase. BIOKON ll wird sich von Juni 2004 bis Mai 2007 mit "Nanostrukturen und Oberflächen" beschäftigen.

November 2003

  • Der Biodiversitätspreis 2003 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Herrn Dr. Herbert Nickel für seine Dissertation „The leafhoppers and planthoppers of Germany (Hemiptera, Auchenorrhyncha) – Patterns and strategies in a highly diverse group of phytophagous insetcs“.

November 2002

  • Der Biodiversitätspreis 2002 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Herrn Dr. Jens Mutke für seine Dissertation „Räumliche Muster Biologischer Vielfalt – die Gefäßpflanzenflora Amerikas im globalen Kontext“.

Mai 2002

  • "Superhydrophobe biologische Grenzflächen - Ein mögliches Potenzial für hydrodynamische technische Innovationen" Das BMBF-Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe Barthlott zur biomimetischen Anwendung superhydrophober hierarchisch Strukturierter lufthaltender Oberflächen nach biologischen Vorbildern (Wasserspinnen, Salvinia, Notonecta und andere) beginnt (Förderkennzeichen PTJ-BIO/311965) und wird mit einer 2. Förderphase im Dezember 2007 abgeschlossen. (siehe Eintrag September 2007), im Rahmen dieses Projektes wird der Salvinia-Effekt entdeckt.

April 2002

  • Verleihung der Cactus d’Or des Fürstentums Monaco. Auf dem 27. IOS Kongress vom 7-13 April in Phoenix (USA) erhält W. Barthlott für seine Verdienste um die Sukkulentenforschung die Auszeichnung der International Organization for Succulent Plant Study (IOS).

November 2001

  • Der Biodiversitätspreis 2001 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Frau Alexandra Klein für ihre Diplomarbeit „Folgen der Landnutzung im Randbereich tropischer Regenwälder Indonesiens für Pflanzen-Insekten-Gemeinschaften“.

September 2001

  • Verleihung des GlobArt Award (Österreich) für grenzüberschreitendes innovatives Denken an Wilhelm Barthlott am 02. September im Kloster Pernegg. Frühere Preisträger sind Hans Küng, Yehudi Menuhin oder Ernesto Cardenal.

Juli 2001

  • Das Vorhaben BIOKON Bionikkompetenznetzwerk an der Universität Bonn des BMBF wird für den Zeitrahmen August 2001 bis Mai 2004 genehmigt. Bonn ist koordiniert von W. Barthlott einer der Netzpunkte innerhalb des nationalen Verbundes.

Juni 2001

  • Verleihung der Treviranus-Medaille des Verbandes Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V. (vdbiol) an W. Barthlott im Deutschen Museum München am 24. Juni 2001. (Festvortrag W. Barthlott: Der Lotus-Effekt: biologische Grundlagenforschung und die Entwicklung selbstreinigender Oberflächen).

Januar 2001

November 2000

  • Der Biodiversitätspreis 2000 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Herrn Gerold Kier für seine Diplomarbeit „Räumliche Verteilung der Biodiversität in Afrika am Beispiel der Pflanzen“.

November 1999

  • Die „Frankfurter Allgemeine“ (FAZ) berichtet am 30. November 1999 über den Lotus-Effekt und die Fassadenfarbe Lotusan, die in Zusammenarbeit mit der Firma lspo entwickelt wurde.

  • Der Biodiversitätspreis 1999 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Frau Sonja Migge für ihre Diplomarbeit „Hornmilben (Oribatida) in einem Gradienten von Fichte (Piceaabies) zu Buche (Fagussylvatica) auf Buntsandstein: Relation zu Streualter und mikrobieller Biomasse“.

Oktober 1999

  • Verleihung des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durch den Bundespräsidenten Johannes Rauh an Wilhelm Barthlott und Klaus Steilmann am 31. Oktober in Weimar. Die Auszeichnung – mit einer Gesamtdotierung von einer Million DM für beide Preisträger – erhält W. Barthlott „für seine Leistungen auf dem Gebiet der technischen Biologie und Bionik, insbesondere für die Entschlüsselung von Selbstreinigungs-Phänomenen bestimmter Pflanzenoberflächen und der Übertragung dieses Effektes auf technische Anwendungen“ (Zitat Hans Tietmeyer, Vorsitzender des Kuratoriums der DBU).

Juli 1999

  • Verleihung des Philip-Morris-Forschungspreis 1999: Wilhelm Barthlott und Christoph Neinhuis sind für die Arbeiten zur Umsetzung des Lotus-Effektes in eine technische Anwendung neben drei weiteren Arbeitsgruppen mit dem Philip-Morris-Forschungspreis 1999 ausgezeichnet worden.

Ab 1999

  • Erstes Lotus-Effekt®- Industrieprodukt Fassadenfarbe Lotusan (ispo, später Sto), es folgen u.a. Dachziegel Erlus Lotus 2004, Spezialgläser Ferro 2004, Lotus-Spray Tegotop 210 (Evonik 2008), Autopflegemittel Wheel Protectant (Chlorox, Procter & Gamble, USA 2010), u.a. Die Patente zu selbstreinigenden Oberflächen und Marken Lotus-Effekt gehen 2010 an die Sto AG über.

Dezember 1998

  • Für Dreck keine Haftung“ – unter diesem Titel berichtet „DIE ZEIT“ in der Ausgabe vom 03. Dezember 1998 über den Lotus-Effekt und seine technischen Anwendungen.

September 1998

  • Auszeichnung von Wilhelm Barthlott mit dem Orden de Andrés Bello des Präsidenten Rafael Caldera der Republik Venezuela.

Dezember 1997

  • Der Karl Heinz Beckurts-Preis wird in diesem Jahr an vier Preisträger verliehen. W. Barthlott wird für seine Erforschung des Lotus-Effektes und die damit verbundene industrielle Innovation ausgezeichnet.

November 1997

  • Auf Einladung von Berthold Beitz anlässlich der Verleihung des mit einer Million DM dotierten Alfred-Krupp-Förderpreises an Prof. Dr. Frank Mücklich am 10. November 1997 - hält Wil-helm Barthlott in der Villa Hügel in Essen den Festvortrag „Lotusblumen und Autolacke: biolo-gische Grundlagenforschung und die Entwicklung neuer Werkstoffe“.

Mai 1997

  • The Purity of the Sacred Lotus, or escape from contamination in biological surfaces” (Barthlott, W. & C. Neinhuis (1997). Planta 202: 1-8). Die Arbeit wurde fünfmal bei ver-schiedenen Zeitschriften eingereicht und abgelehnt („the so-called Lotus-Effect exists only in the fantasy of the authors“). Auch Planta lehnte zunächst das Manuskript ab. Erst die persön-liche Intervention des Editor-in-Chief Prof. Andreas Sievers ermöglichte die Publikation des Artikels. Er wird einer der meist zitierten Arbeiten der Zeitschrift (siehe Web of Knowledge; Google Scholar Citations listet im Feburar 2014 rund 2800 Zitate des Artikels)

November 1996

  • Der Biodiversitätspreis 1996 der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ging an Herrn Dr. Pierre Leohnhard Ibisch für seine Dissertation „Neotropische Epiphytendiversi-tät – das Beispiel Bolivien“.

Januar 1996

  • Das Lufthansa-Bordbuch 1/96 bringt einen Beitrag zur Bionik mit einem größeren Abschnitt zu dem gerade publizierten Lotus-Effekt. Für einen Monat liegt der Artikel allen Passagieren der Luftlinie in ihrer Sitzplatzauslage zur Verfügung. Unmittelbar danach kommen die ersten Anfragen aus der Industrie und die ersten Kooperationen zur technischen Umsetzung des Lotus-Effektes (z.B. mit lspo (sto), Erlus, Degussa (Evonik), Ferro, später BASF und andere) bahnen sich an.

Juni 1994

  • Das Patent zur Herstellung biomimetischer selbstreinigender technischer Oberflächen ist im Juni 1994 eingereicht. Erteilung zweier grundlegender Patente in Europa, USA und weiteren Ländern. Die Bezeichnung Lotus-Effekt® wird 1994 erfunden und als Marke geschützt.

Mai 1993

  • Dissertation Christoph Neinhuis „Untersuchungen zur Verbreitung, Charakterisierung und Funktion mikroskulptierter Oberflächen bei Pflanzen, unter besonderer Berücksichtigung der Benetzbarkeit und Kontamination“. In der Arbeitsgruppe von W. Barthlott ist C. Neinhuis in-tensiv mit der Erforschung des Lotus-Effekt befasst und hat hier grundlegende Daten erarbeitet.

Juni 1992

  • Der Begriff Lotus-Effekt wird im Juni 1992 erfunden. Die Publikation W. Barthlott: „Die Selbstreinigung pflanzlicher Oberflächen“ erscheint an wenig beachteter Stelle (Klima- und Umweltforschung an der Universität Bonn – Verantwortung für die Zukunft, Redaktion Max G. Huber, Bornemann-Verlag Bonn, Juni 1996, S. 117-120). Während unsere früheren Arbei-ten zur Selbstreinigung alle auf der Analyse von Kapuzinerkresse (Tropaeolum) und Kohl (Brassica) beruhten, wird hier erstmals die Selbstreinigung von Lotus (Nelumbo) beschrieben, u.a. mit dem lipophilen Farbstoff Sudan IV (Farbabbildung Titelseite des Berichtes). Erstmals wird auf die Möglichkeit einer technischen Umsetzung mit hoher wirtschaftlicher Relevanz verwiesen. Für den komplizierten Begriff „Selbstreinigung mikro- und nanostrukturierter hydrophober Oberflächen“ wird in dieser Publikation erstmals der neue Begriff Lotus-Effekt verwendet.

Oktober 1990

  • Erste Publikationen zur Multifunktionalität von Oberflächen: Barthlott, W. (1990): Scanning electron microscopy of the epidermal surface in plants. In: Claugher, D. (Ed.) Application of the scanning EM in taxonomy and functional morphology. Systematics Association's Special Volume. Clarendon Press, Oxford, pp. 69-94.

Juni 1989

  • Erstes BMFT-Projekt zur Selbstreinigung von Lotus und zur Möglichkeit einer biomimetischen technischen Anwendung; Folgeförderungen durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU und das BMBF bis 2008.

1972

  • Beginn der SEM-Arbeiten an pflanzlichen Oberflächen, Dissertation W. Barthlott am Institut für Systematische Botanik, Universität Heidelberg 1973.